Psychologiestudium universitär: Charlotte Fresenius Hochschule nun auch in Hamburg

Nach dem erfolgreichen Start der universitätsgleichgestellten Charlotte Fresenius Hochschule zum April 2022 in Wiesbaden folgt zum Oktober die Eröffnung der Niederlassung in Hamburg. Ab Wintersemester 2022/23 wird dort ein zulassungsfreier Bachelor-Studiengang Psychologie auf Universitätsniveau angeboten.

Nach dem erfolgreichen Start der universitätsgleichgestellten „Charlotte Fresenius Hochschule“ (CFH) zum April 2022 in Wiesbaden, folgt zum Oktober die Eröffnung der Niederlassung in Hamburg. Ab Wintersemester 2022/23 wird dort ein zulassungsfreier Bachelor-Studiengang Psychologie auf Universitätsniveau angeboten. Auch in München startet die CFH zum kommenden Semester. Weitere Studienstandorte sollen folgen.

Foto Prof. Dr. habil. Lilia Waehlert, Gründungspräsidentin der Charlotte Fresenius Hochschule

„Wir freuen uns sehr, dass wir nun auch weiteren Studieninteressierten für den Bereich Psychologie und Psychotherapie ein Studienangebot in Hamburg machen können. Von der bisherigen Nachfrage sind wir begeistert, die ersten Studienplätze waren in kürzester Zeit vergeben.“, erklärt Prof. Dr. Lilia Waehlert, Gründungspräsidentin der CFH. „Indem wir als private Hochschule ein NC-freies Studium auf dem Weg zur Psychotherapie anbieten, leisten wir einen wichtigen gesellschaftlichen Beitrag zur Sicherung psychotherapeutischer Behandlungen. Hier gibt es schon heute einen Engpass.“

Hintergrund der Neugründung der CFH ist auch die Gesetzesreform der Psychotherapeuten-Ausbildung. Diese schreibt vor, dass künftig die Approbation für Psychotherapeut:innen ausschließlich nach einem insgesamt fünfjährigen Universitätsstudium, dem sogenannten Direktstudium, erteilt werden darf. „Es gibt eine hohe Nachfrage nach verschiedenen Spezialisierungen im Bereich der Psychologie. Hier möchten wir als Bildungsanbieter mit einem breiten Portfolio vertreten sein und damit unsere führende Position im privaten Hochschulmarkt weiter ausbauen“, so Geschäftsführer Kai Metzner. „Mit unseren differenzierten Angeboten adressieren wir unterschiedliche Zielgruppen. Die neuen universitären Angebote erweitern und ergänzen daher unser bisheriges fachhochschulisches Angebot optimal.“

In der Aufbauphase liegt der Fokus auf psychologischen und psychotherapeutischen Bachelor- bzw. später Master-Studiengängen. Nach dem Hauptsitz in Wiesbaden wurden nun ein Studienzentrum in München sowie Hamburg eröffnet. Die Studierenden haben die Möglichkeit, während des Studiums an einen anderen Standort der Charlotte Fresenius Hochschule zu wechseln und dort ohne Zeitverlust weiter zu studieren.

Namensgeberin ist die Ehefrau von Carl Remigius Fresenius, dem Gründer des Chemischen Laboratoriums, auf das die Hochschule Fresenius zurückgeht. Die „Charlotte Fresenius Hochschule“ ist damit die bundesweit erste und einzige universitäre Hochschule, die den Namen einer Frau trägt.

Gründungspräsidentin Prof. Dr. Lilia Waehlert bildet gemeinsam mit Kanzler Manuel Franz die Hochschulleitung.