zwei lächelnde junge Frauen schauen auf einen Laptop
Unsere Namensgeberin

Charlotte Fresenius

Wer war Charlotte Fresenius?

Die Charlotte Fresenius Hochschule ist die erste universitätsgleichgestellte Hochschule in Deutschland, die den Namen einer Frau trägt. Die Trägergesellschaft der Hochschule möchte mit dieser Namensgebung ein Zeichen setzen und hat sich bewusst für eine Frau aus der Familie Fresenius entschieden, deren Bildungstradition damit weiter fortgeschrieben wird.

Portrait von Charlotte Fresenius

Charlotte Fresenius steht in der Bildungstradition der Familie Fresenius

Charlotte Fresenius wurde 1819 in Gießen als Tochter des Literaturwissenschaftlers Friedrich Karl Rumpf geboren. 1845 heiratete sie Carl Remigius Fresenius, der 1848 in Wiesbaden ein Chemisches Laboratorium sowie eine Laborschule gründete, aus der 1971 die staatlich anerkannte Hochschule Fresenius als eine der ersten privaten Fachhochschulen in Deutschland hervorging.

Durch eigenes Erleben ausgeprägtes Interesse an psychologischen Fragen

Es ist überliefert, dass Charlotte Fresenius ihren Mann bei wissenschaftlichen Arbeiten im Labor unterstützt hat, was zu jener Zeit äußerst ungewöhnlich war, sich aber vorrangig um die Erziehung der sieben gemeinsamen Kinder kümmerte und den großen Haushalt führte. Aufgrund eines selbst erfahrenen Nervenleidens hatte sie ein ausgeprägtes Interesse an psychologischen Fragen und musste durch eigenes Erleben erkennen, dass psychische Leiden in der damaligen Zeit noch nicht auf Grundlage wissenschaftlicher Erkenntnisse behandelt wurden. Die Charlotte Fresenius Hochschule sieht es daher als ihre vordringliche Aufgabe, jungen Menschen in einem universitären Studium der Psychologie und Psychotherapie die Fachkompetenzen zu vermitteln, mit denen sie Störungsbilder wissenschaftlich fundiert einschätzen und Patient:innen adäquat behandeln können.