Frau mit ängstlichem Blick vor einem Buch.

Tipps gegen Prokrastination

Hast du schon mal aufgeräumt oder die Fenster geputzt, anstatt zu lernen? Falls ja, ertappst du dich selbst beim Aufschieben von wichtigen Dingen wie arbeiten oder lernen. Prokrastination betrifft viele Menschen, weshalb es in den USA seit einiger Zeit den Anti-Procrastination-Day gibt. Ein Tag, der daran erinnern soll, dass man Aufgeschobenes endlich mal anpacken sollte. Warum dieser Tag auf den 6. September fällt, ist nicht wirklich bekannt. Er bietet jedoch eine gute Gelegenheit, das Phänomen der Prokrastination näher zu betrachten. Rica Bredthauer hat an unserer Schwesternhochschule, der Hochschule Fresenius, Wirtschaftspsychologie (B.Sc.) studiert und weiß, wie man einen Weg zur Anti-Prokrastination findet. In ihrem mentalen Fitnessstudio „recreact“ hilft sie Menschen beispielsweise auch mit Trainings gegen Prüfungsangst.

Was ist Prokrastination?

Wer prokrastiniert, schiebt wichtige Dinge auf und zieht andere Aktivitäten vor. Wenn du also die Fenster putzt, obwohl du lernen müsstest, prokrastinierst du. Prokrastination hat jedoch nichts mit Faulheit zu tun, sondern eher psychologische Hintergründe. „Oft prokrastiniert man im Studium, weil der Berg an Lernmaterial unüberwindbar erscheint. Das hat viel mit Angst zu tun, beispielsweise eine allgemeine Prüfungsangst oder die Panik davor, die Klausur nicht zu schaffen und eine schlechte Note zu bekommen“, erklärt die Mentorin. Gegen das Aufschieben kannst du jedoch mit ein paar Tipps und Tricks etwas tun – das benötigt allerdings mehr Zeit als einen Tag. Nimm dir also den Anti-Procrastination-Day, um dich mit deiner persönlichen Prokrastination auseinanderzusetzen und dir einen Plan zu schmieden, wie du in Zukunft seltener wichtige Dinge aufschiebst. Mit Ricas Tipps kann dir das gleich viel leichter gelingen.

Portrait von Rica Bredthauer
Mentorin Rica Bredthauer

Was du gegen Prokrastination tun kannst

Je nachdem, ob du wegen Prüfungsangst prokrastinierst oder ob dir die Motivation für den Lernstoff fehlt, gibt es verschiedene Methoden und Ansätze, die dir helfen können.

Darüber hinaus gibt es natürlich noch zahlreiche weitere Tipps. Mit Lernpartner:innen kannst du strukturiert zu festen Zeiten lernen. Wichtig ist, dass ihr euch nicht gegenseitig ablenkt, sondern fokussiert bleibt. Der Gang in die Bibliothek kann sowohl alleine als auch in Lerngruppen helfen. Dort lenkst du dich nicht so schnell mit anderen Dingen ab.